Nachfolge und die Anfrage an die Persönlichkeit - mit Nina Rahn
Shownotes
Wann ist eine Unternehmensnachfolge eigentlich zu Ende? Gibt es diesen einen Tag, an dem Du fertig bist mit dem Übernehmen — und plötzlich einfach führst? Über diese Frage bin ich gestolpert, und deshalb habe ich mir für diese Folge eine Frau eingeladen, die genau weiß, wovon sie spricht. Nina Rahn ist Geschäftsführerin von d.vinci, einem Familienunternehmen aus dem Norden. d.vinci entwickelt Software rund um die Themen Mitarbeitergewinnung und Onboarding — also alles, was passiert, bis ein Mensch gut im Unternehmen angekommen ist. Nina ist vor über zwanzig Jahren, fast direkt nach der Schule, in die Firma ihrer Eltern hineingewachsen. Aus einem „Ich arbeite da mal mit" wurden erste Führungsaufgaben, dann die operative Geschäftsführung — und irgendwann die Erkenntnis, dass da noch eine ganz andere Ebene wartet.
Wir sprechen darüber, warum das Wort „Nachfolgerin" für sie mit der Zeit zu eng geworden ist. Warum Loslassen und Übernehmen zusammenhängen wie zwei Enden eines Gummibands — und was passiert, wenn Du selbst anfängst zu ziehen. Wir reden über das erste, harte Jahr und der Unterstützung durch einen Coach, über Familienmuster, die man aus der Kindheit mitschleppt, und über die Frage, die sich viele nicht laut zu stellen trauen: Mache ich das, weil ich es soll — oder weil ich es wirklich will? Nina erzählt offen von ihrer Familie, von ihren Geschwistern als Mitgesellschafter und davon, was sie mit ihren eigenen Kindern einmal anders machen würde. Ein Gespräch über Identität, über Verantwortung und darüber, was kommt, wenn Du nicht mehr nur Nachfolgerin bist. Schön, dass Du dabei bist.
Kontakt zu Nina Rahn: LinkedIn: Nina Rahn — sie freut sich über Nachrichten und Austausch Unternehmen: d.vinci
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Du hast eine Firma übernommen, planst Deine eigene Übergabe oder stehst mittendrin? Schreib mir — wir schauen gemeinsam, wo Du stehst. Ob Du übergibst, übernimmst oder den Generationswechsel als Familie gestaltest – dieser Fragenkatalog zeigt Dir, wo Du wirklich stehst.
Transkript anzeigen
00:00:00: Das würde ich mit meinen Kindern anders machen.
00:00:01: Also, ich würde noch was genau aussieht aber ich würde gerne zu einem Zeitpunkt dann eben gucken den wirklich dieses Thema Nachfolge erklären um reißen und ihn auch mit ihnen besprechen ist das was sie sich vorstellen können?
00:00:13: Was sind auf Bedingungen die Sie haben möchten dafür oder brauchen?
00:00:17: Was in Randbedingung die Ihnen wichtig wären?
00:00:19: Und Ich würde mir auf jeden Fall eine Begleitung von außen suchen für den Prozess.
00:00:23: also da bin ich ganz klar weil es muss jemand von außen diese Dynamiken, die in der Familie über Jahrzehnte eingeübt sind.
00:00:31: Einfach Challenges und mal an die Oberfläche holen, die man selber ja nicht mehr sieht.
00:00:35: Weil natürlich bin ich für meine Kinder primär erst einmal die Mutter.
00:00:38: Und sie kann manchmal ganz toll sein, manchmal wahnsinnig nervig.
00:00:41: Das ist dann so ein eingespielte Kommunikationsmuster.
00:00:45: Da finde es absolut wichtig, dass da jemand von draußen mit drauf guckt und das an die Überfläche bringt.
00:00:51: Hallo und herzlich willkommen bei Die Zukunftsunternehmerin!
00:00:54: Ich bin Liobe Heinzler.
00:00:56: Das hier ist der Podcast für Unternehmerinnen, die aufhören wollen, die beste Mitarbeiterin ihrer eigenen Firma zu sein.
00:01:04: Hier geht es nicht um Motivation und nicht ums Durchhalten sondern um Architektur – um die Struktur, die darüber entscheidet ob dein Unternehmen ein echtes Asset ist oder einen gut bezahlten Job,
00:01:18: der
00:01:19: ohne dich zusammenbricht!
00:01:21: Es geht um Gewinn statt
00:01:23: nur um Umsatz
00:01:24: um Führung statt Tagesgeschäft, um deine Unabhängigkeit.
00:01:29: Schön dass du da bist!
00:01:33: Wann ist seine Unternehmensnachfolge eigentlich zu Ende?
00:01:37: Gibt es diesen einen Tag an dem Du fertig bist mit dem Übernehmen und plötzlich einfach das Unternehmen führst?
00:01:45: Über diese Frage bin ich
00:01:46: gestolpert
00:01:47: und deshalb habe ich mir für diese Folge eine Frau eingeladen die genau weiß wovon sie spricht.
00:01:54: Nina Rahn ist Geschäftsführerin von Da Vinci, einem Familienunternehmen aus dem Norden.
00:02:00: Da Vincy entwickelt Software rund um die Themen Mitarbeitergewinnung und Onboarding – also alles was es braucht dass ein Mensch gut im Unternehmen ankommt.
00:02:11: Nina ist vor über zwanzig Jahren fast direkt nach der Schule in die Firma ihrer Eltern hineingewachsen.
00:02:17: Aus einem Ich arbeite damals mit wurden erste Führungsaufgaben und dann die operative Geschäftsführung Und irgendwann die Erkenntnis, dass dann noch eine ganz andere Ebene wartet.
00:02:30: Wir sprechen darüber worum das Wort Nachfolgerin für sie mit der Zeit zu eng geworden ist.
00:02:35: Warum loslassen und übernehmen zusammenhängen wie die zwei Enden eines Gummibands?
00:02:41: Und was passiert wenn du selbst anfängst zu ziehen?
00:02:45: Wir reden über das erste harte Jahr und die Unterstützung durch einen Coach Über Familienmuster, die man aus der Kindheit mitschleppt und über die Frage, die sich viele nicht laut zu stellen trauen mache ich das weilige Sol oder weil ich es wirklich will.
00:03:02: Nina erzählt offen von ihrer Familie, von ihren Geschwistern als Mitgesellschafter und davon was sie mit ihren eigenen Kindern einmal anders machen würde Ein Gespräch über Identität, Über Verantwortung und darüber was kommt wenn du nicht mehr nur Nachfolgerin bist.
00:03:20: Schön dass Du heute dabei bist!
00:03:22: Eine Sache bevor wir einsteigen Wenn dieser Podcast dich inspiriert dann abonniere ihn in deiner App.
00:03:29: Dann ist jede neue Folge automatisch da ohne das du daran denken musst.
00:03:35: Hier bekommst du keine schnellen Tipps, sondern Werkzeuge für strukturelles unternehmerisches Denken eine Folge nach der anderen.
00:03:45: Und jetzt wünsche ich dir eine Folge die etwas in deinem Denken verschiebt!
00:03:50: Herzlich willkommen, Nina Rahn.
00:03:52: Ich freue mich sehr, dass du da bist, Nina!
00:03:54: Ja danke für die Einladung, Lio, aber ich freue mich auch.
00:03:57: Nina, Du bist wirklich eine Device.
00:04:00: was Nachfolge ganz konkret heißt?
00:04:03: Deine Frage über die gestolpert bin und über die ich mich heute mit dir unterhalten will ist Wann ist eine Unternehmensnachfolge eigentlich zu Ende Und was kommt wenn du nicht mehr Nachfolgerin bist Wenn du etwas anderes bist?
00:04:17: Da werden wir hoffentlich heute eine Antwort finden.
00:04:20: Deswegen steig ich auch direkt damit ein, wann genau warst du fertig nachfolgerin zu sein?
00:04:26: Ja also ich habe da drüber viel nachgedacht... Ich glaube ob das fertig ist weiß ich gar nicht.
00:04:32: Fertig zu benennen würde keine Ahnung!
00:04:37: die Situation, dass ich mir selber sozusagen diese Zuschreibung gegeben habe.
00:04:40: Dass ich primär Nachfolgerin bin und ich hab mich auch so vorgestellt.
00:04:43: Ich bin hier die Nachfolgarin zweiter Generation im Familienunternehmen etc.
00:04:48: Und in den letzten zwei Jahren kann ich den aber nicht exakt benennen weil es gab auch keinen klassischen Auslöser.
00:04:53: Es hat sich so einfach entwickelt.
00:04:54: in mir hatte ich das Gefühl, dass diese Zuschreibung ein bisschen eng geworden ist oder mich so ein bisschen der Vergangenheit hält und ich benenne das heute nach wie vor.
00:05:02: Also ich nenn mich immer noch Nachfolge drin.
00:05:03: Das ist für ein Zusatzlabel würde ich sagen, weil ich glaube dass ich das auch weiterhin bin.
00:05:09: Ich bin halt eben keine Gründerin sondern ich bin halt Nachfolgerin und ich bin da auch stolz darauf auf eine gewisse Art und Weise weil ich ja auch was ganz Tolles übernehmen durfte von meinen Eltern und ich finde es auch eine Ehre das weitertragen zu dürfen.
00:05:21: deswegen nichts was ich ablegen möchte im klassischen Sinne.
00:05:24: aber zurück zur den Hintergrund weil ich das Gefühl hatte, dass diese Zuschreibung ist ein bisschen eng und ich bin ja so ein bisschen entwachsen.
00:05:31: Bezeichne mich heute eben als Unternehmerin und Geschäftsführerin natürlich in meiner operativen Rolle, weil ich diejenige bin aus unserem Familienkonstrukt, die eben die Aufgabe hat dieses Unternehmen in die Zukunft zu führen und zwar jetzt nicht nur im operativer Geschäft sondern auch aus der unternehmerischen Perspektive.
00:05:48: Und das ist für mich einfach die Rolle Unternehmerinnen.
00:05:51: Und ob das jetzt aus einer Gründung entstanden ist oder aus einer Nachfolge, das ist für mich schon ein Unterschied und gleichzeitig im wahrsten Sinne zweitrangig.
00:05:59: Also ich benenne Nachfolgerinnen, ich benennne mich noch so aber das ist nichts mehr was mich primär definiert ja?
00:06:05: So würde ich es vielleicht benennen.
00:06:06: Seit
00:06:07: wann bist du ins Unternehmen eingestiegen?
00:06:08: vor wieviel Jahren und ab wann ist der Punkt wo du gesagt hast so da habe ich jetzt operative Geschäftsführungen und seit wann bist Du die Unternehmerin?
00:06:17: Ja, also ich müsste das mir irgendwann glaube ich muss jemand ein Bild dazu zeichnen weil es wirklich einen langen mittlerweile auch schon... ...einundzwanzig Jahre langer Pfad ist.
00:06:25: Also ich bin mehr oder minder direkt nach der Schule eingestiegen schon und ich habe jetzt vor zwanzig Jahren Abitur gemacht.
00:06:31: Ich hab dann bis hin studiert so nebenbei Aber eigentlich bin ich sehr schnell im Unternehmen gelandet.
00:06:38: aber aus dareim ich arbeite da mal mit Situation heraus.
00:06:41: Hab mitgearbeitet, hat mir Spaß gemacht ich habe irgendwie ganz viel gelernt und das Team was heute sozusagen den Kern von Da Vinci ausmacht war damals sechs Menschen oder sieben Menschen groß also wirklich auch klein.
00:06:52: da darf man ja auch alles machen so es wäre ganz toll.
00:06:54: also ich saß im Entwickler quasi auf dem Schoß und hab Kunden betreut ein bisschen Vertrieb und Marketing und alles.
00:07:00: Das war super spannend und ich bin dann einfach in diesem Unternehmen im besten Sinne hängen geblieben und habe mich da weiterentwickeln dürfen, dann so erste Führungserfahrung machen dürfen.
00:07:10: Ich hatte das finde ich Glück dass meine Eltern sich früh operativ rausgezogen haben.
00:07:15: Das heißt die haben relativ früh gerade für diesen Software Kontext angestellte Geschäftsführer gehabt weil sie auch gesagt haben wir haben zwar ein paar Ideen was man tolles machen kann in diesem Software Bereich aber Erfahrung oder Ahnung haben wir eigentlich von dem Thema nicht.
00:07:32: Und insofern durfte Meine ganze berufliche Zeit bei Da Vinci war sie von angestellten Geschäftsführern lernen und mir abgucken, was finde ich gut?
00:07:40: Was gefällt mir, was gefällt mich nicht.
00:07:42: Und ich bin dann am kleineren anderen Firmenbereich, aber in dem Bereich den ich jetzt mal heute als Primär bezeichnen würde, im Jahr zwei Tausendsechzehn in die Geschäftsführung gerutscht.
00:07:54: das war auch sehr kurzfristig nicht wirklich geplant oder zumindest nicht zu dem Zeitpunkt geplant.
00:08:00: Ich war da auch hochschwarrer.
00:08:01: Das waren recht ungünstige Zeitpunkte für mich.
00:08:03: Da bin ich in die Geschäftsführung reingerutscht.
00:08:06: Genau, und dann habe ich das erst mal gemacht.
00:08:08: Die Geschäftsführung.
00:08:09: mit einem Kollegen zusammen haben wir eben einiges umgestellt, umgebaut, das Unternehmen besser aufgestellt oder weiter aufgestellt... Und ich hab danach eigentlich erst irgendwann erkannt ach so warte mal da gibt es ja noch was!
00:08:22: Also es gibt ja noch diese Rolle, die meine Eltern früher hatten sozusagen auf die Firma drauf zu gucken von außen.
00:08:29: Die muss ja auch jemand machen.
00:08:31: Und was mache ich denn eigentlich, wenn die sich da rausziehen nach und nach?
00:08:34: Die werden ja auch älter.
00:08:36: Das heißt der Erkenntnisprozess dass es diese Ebene auch noch gibt das da irgendwie die wahre Nachfolge drin schlummern für mich Der kam sehr sehr spät.
00:08:44: Okay, ich unterbreche die mal kurz an dem Punkt.
00:08:46: Weil der Einstieg ins Unternehmen ist ja – du sagst das bisschen studiert und dann direkt so von der Pike auf alles im Unternehmen angeschaut – ist ja eine große Gefahr es so zu übernehmen wie alles da war.
00:08:59: Da finde ich sehr spannend dass du sagest Ich habe von externen Geschäftsführern viel gelernt.
00:09:04: also Die Frage ist ja immer wie kommt in dieses System Unternehmerfamilie und Familienunternehmen, wie kommen da neue Ideen rein?
00:09:12: Denn nur allein das zu machen was seine Eltern gemacht haben reicht nicht für die Zukunft.
00:09:17: Da muss neue Impulse, es müssen neue Entscheidungen... Das finde ich auch nochmal wirklich einen wichtigen Stein für eure Weiterentwicklung zu sagen okay externe Geschäftsführer bringen da ein anderen Input rein!
00:09:32: Also ich würde sagen externe.
00:09:33: und die Situation, dass wir wirklich grössentechnisch waren wenn man so will in Start-up.
00:09:38: Wirklich klein waren und wachsend sind.
00:09:39: und Wachstum bringt immer auch wachstumschmerzen mit sich.
00:09:42: und sie sind gut weil da kannst du Sachen neu gestalten anders gestalten.
00:09:46: also Ich hatte nie das Gefühl dass wir bei DaVinci festgefahren waren in Dingen Sondern dass sich immer wieder entweder aus Sachzwängen heraus Aus Marktzwängen raus oder aus Personensituationen heraus Immer wieder neue Gestaltungsräume geöffnet haben wo es etwas zu verändern gab, was wir verändern wollten oder mussten.
00:10:05: Und da konnte ich einfach auch viel lernen.
00:10:07: wie gehen da eben genau besagte Geschäftsführer also meine Vorgänger sozusagen
00:10:21: mit um.
00:10:47: Wir sprechen uns in deinem Postbach.
00:10:53: Jetzt die zwei Ebenen
00:10:54: hast du schon
00:10:55: angesprochen, operative Geschäftsführerin.
00:10:57: Und dann irgendwann war der Punkt wo du sagst den Teil zu übernehmen, den eben der noch bei deinen Eltern lag?
00:11:03: Die Unternehmerin.
00:11:04: Wann war das soweit und was hat sich da verändert für dich?
00:11:08: Ja, das war bei mir so ich würde sagen rund um dem Beginn von Covid also Pima Daumen zwanzig, neunzehn, zwanzzig-zwanzig.
00:11:15: Also ich habe ja erzählt in die Geschäftssührung, da war ich hoch schwanger.
00:11:18: Also mein erstes Kind war dann so gerade aus einem grübschen Raus.
00:11:20: Mein zweites war da Und ich hatte dann gemerkt, dass meine Eltern sich zunehmend zurückziehen.
00:11:29: Corona hat das Ganze noch mal verstärkt, weil plötzlich Remotearbeit... Das ist so gar nicht deren Ding.
00:11:34: Da haben wir auch gleich gesagt also lasst mich mit dieser Remotearbeit entfrieden, das sind nicht unser Ding.
00:11:37: Sind ganz doll in den Rückzug gegangen und aus diesem externem Gründen Corona heraus.
00:11:43: Ich merkte da fehlt einfach was.
00:11:46: wer guckt von außen drauf?
00:11:48: Wer stellt sich Fragen wie Was ist unser Geschäftsmodell morgen eigentlich?
00:11:52: Noch, wofür wollen wir als Unternehmen stehen.
00:11:54: Was ist die Essenz eigentlich, die wir in die Zukunft bringen möchten?
00:11:59: und ob diese Fragen sich nun vorher explizit gestellt wurden oder nur, ich sag mal mehr, dann minder semi bewusst das kann ich jetzt auch gerade gar nicht benennen.
00:12:07: aber mir ist klar geworden oder da ist ja noch mehr fehlt was wenn dass meine Eltern nicht mehr machen?
00:12:12: und gleichzeitig zog es mich bei mir aber auch so eine Unzufriedenheit zu weil ich das Gefühl hatte kann schon so im operativen Freigestalten, fühle mich aber noch ganz schön abhängig zu meinen Eltern.
00:12:23: Also da war noch so eine richtige Abhängigkeit im Sinne dass ich sehr auf ihre Perspektive angewiesen bin auch auf ihre Entscheidung sozusagen was den unternehmerischen Blick angeht angewiesend bin und das hat mich unzufrieden gemacht.
00:12:35: dann bin ich losgelaufen habe mir einen Coach gesucht damals und es ist auch immer empfehlen würde einfach sich Begleitung voll auszuholen.
00:12:43: Und da habe ich mit dem zusammen drauf geschaut und mir angeguckt, was ist denn in diesem System bei mir eigentlich gerade los?
00:12:47: Welche Rollen erfülle ich da eigentlich schon gut und etabliert.
00:12:52: Und welche sind noch total weiße Flecken auf der Landkarte?
00:12:59: Super,
00:12:59: also den Aspekt auch nochmal.
00:13:01: Jemand von außen guckt einfach anders drauf ist nicht in der Weise verwickelt und das ist einfach sehr hilfreich weil es sind sehr komplexe Systeme dass Unternehmen auf der einen Seite die Familie auf der anderen Seite und wir kommen ja gleich auch noch du hast noch Geschwister da sind ja ganz viele mehr oder weniger involviert deine Eltern noch starke im Unternehmen.
00:13:20: deine Geschwisters waren glaube ich nie im Unternehmen.
00:13:23: Also wie geht das denn?
00:13:24: wann sind wir?
00:13:25: Denn Familie wann ist Unternehmen gut, dass Firma gestärkt ist und Familie gestärked.
00:13:32: Ja!
00:13:33: Und du kannst halt nicht unter den Steinen gucken auf dem du stehst, sag ich immer.
00:13:36: also das war für mich wirklich ein... ein großer, großer Knoten und so fühlte sich das auch irgendwann an bei mir.
00:13:41: Und ich hab dieses... Ich habe das nicht aufgedröselt bekommen was du sagst diese Systeme Familie und Firma die ja so eng verdratet sind in Familienunternehmen Was da eigentlich gerade an Dynamiken passiert und wo ich auch wirklich die Dynamik beeinflussen kann?
00:13:55: Das habe ich nicht mehr sehen können und es war ganz wichtig für mich jemand zu haben der von außen mir mal diesen Stein hochhebt und sagt guck mal was da drunter ist.
00:14:03: wir ziehen das hier mal auseinander.
00:14:05: Super Du selber sagst, Nachfolge ist Persönlichkeits-Entwicklung auf Stereoiden.
00:14:12: Das sind ja unterschiedliche Substanzen fallen darunter.
00:14:15: Was würdest du denn sagen?
00:14:17: Ja wie fühlt es sich an für dich?
00:14:20: Also ich würde die Aussage glaube ich heute nicht mehr so treffen weil das hat ja schon ganz viel negativen Beigeschmack.
00:14:25: aber ich habe das einfach so umgangssprachlich benutzt wie man das ja manchmal so benutzt.
00:14:29: Für mich war das in dem Moment wo mich mit dieser Frage dann sehr bewusst auseinandergesetzt habe.
00:14:34: Was will ich so?
00:14:35: Und was will nicht die Stimme meines Vaters in mir, sondern wirklich ich?
00:14:39: Was sind diese Rollen, die ich da eigentlich habe?
00:14:42: Was ist meine Vorstellung dieser verschiedenen Rollen?
00:14:45: Da hatte ich das Gefühl es ist wirklich so ein Raketenstart auf meine Persönlichkeit Entwicklung und ich glaube der Unterschied ist... Ich hätte mir einen Coach gesucht aber ich hab eben nicht nur diesen Kontext wie führe ich zum Beispiel oder wie präge ich meine Geschäftsführungsrolle?
00:14:59: angeschaut, sondern ich musste ganz zwingend, ganz schnell an sehr tiefe Themen ran.
00:15:04: Weil sie mit der Familie zu tun haben und mit unbewussten Familienaufträgen die man vielleicht so mit sich rumträgt.
00:15:10: Mit Mustern ehrlicherweise auch aus meiner Kindheit, die ich gelernt habe wie ich mal vielleicht ablegen sollte weil Sie irgendwie mich hintereinander weiterentwickeln.
00:15:18: Weil es eben im Familienunternehmen alles miteinander schwingt war es total wichtig für mich dass ich auch eingucke.
00:15:23: und jetzt nicht nur auf die Frage wie fühle ich das Mitarbeitergespräch oder so Dinge, sondern ich musste ganz schnell tief in mich rein gucken und auch tief in meine Familienstrukturen reingucken.
00:15:33: Und als erste Jahr war es wirklich harten ... Das sind auch wahnsinnig viele Tränen bei mir geflossen bis da erst mal an der Oberfläche war was da drin ist in mir... Und danach habe ich das Gefühl gehabt dass war wie ein Raketenstart.
00:15:43: also ich konnte ganz ganz schnell Schritte vorwärts machen.
00:15:46: für mich und hab es auch gespiegelt bekommen aus dem Unternehmen netterweise wo Menschen wussten das natürlich nicht aber die mir dann von außen quasi gesagt haben Mensch Ich nehme wahr, dass du dich gerade richtig doll entwickelt hast im letzten Jahr.
00:15:57: Das war natürlich auch schön für mich zu sehen das ich das Feedback bekommen habe, obwohl diese Menschen ja gar nicht wussten was bei mir sozusagen im stillen Kämmerchen abläuft.
00:16:07: Da bleibe ich dabei da wenn man sich darauf einlässt und sich auf Begleitung holt und wenn man in die Zeit an diese Fragen ranzugehen die eben dann oft auch in den eigenen tiefen Mussern in der Familie hängen Dann kann man sich da ganz
00:16:20: schnell
00:16:21: und toll Wickeln und zumindest hat man einen ganz tollen Raum für Entwicklung.
00:16:26: Das ist schön so, das andere ist ja es geht nicht darum dass du ein Selbsterfahrungkurs machst.
00:16:32: also du gewinnst ja große Klarheit und diese Klarheit hilft im Alltag schneller unsere präzise Entscheidungen zu fällen Und das ist ja das was ein Unternehmen braucht.
00:16:42: Du hast es kurz angesprochen du bist Familienmutter mit zwei Grundschulkindern, du hast eine Firma mit.
00:16:51: Viele sind mit einem Teil schon am Rand ihrer Realität.
00:16:54: Das heißt, du musst soweit es geht in dir ruhen um das alles jonglieren zu können und da hilft natürlich so eine Klarheit über dich selbst, über die unterschiedliche Motive.
00:17:06: Ja finde ich sehr ansprechend wie du es beschreibst.
00:17:10: Ja ja absolut die Klarheit hilft und dass Bewusstsein über Muster... Ich bin zum Beispiel jemand Feld, wo ich dran arbeiten muss.
00:17:19: Die unter Stress oder wenn es mal eng wird in der Firma und das habe ich ja auch beobachtet über einen vierzig Jahre bei meinen Eltern sozusagen abgeguckt wie man da reagiert und wie tief man dann plötzlich reingeht ins Unternehmen und wo man dann doch vielleicht anfängt ganz detaillierte Entscheidungen mitzutreffen was wie sonst gar nicht mein zweiter Vornamen ist.
00:17:36: aber unter Stress bin ich dann im Trampelpfadmodus und dann mache ich das.
00:17:40: Und dass zumindest für sich bewusst zu haben und klar zu haben Ich finde dann hat man zumindest die Möglichkeit eine bewusste andere Entscheidung zu treffen und das, glaube ich, hilft wie du sagst.
00:17:51: Es hilft der Familie es hilft dem Unternehmen uns hilft am Ende auch mir selber weil auch ich und das finde für Nachfolgerinnen so wichtig Ich halte es für absolut essentiell dass wir Freude an dieser Arbeit haben und dass wir Sinn da drin spüren Dass wir nicht diesen Knoten haben die nicht ne Zeit lang hatte sondern dass sich dafür was Stimmiges einstellt.
00:18:12: nur dann sind wir ja auch in unserer vollen Energie diese Firma nach vorne zu bringen.
00:18:15: Und gerade weil wir es nicht selber gegründet haben, müssen Nachfolgerinnen finde ich da umso mehr für sich hingucken.
00:18:20: Mache ich das nur, weil ich denke, ich muss oder habe ich da wirklich eine eigene Erfüllung drin?
00:18:25: Es braucht ja immer diese Balance den Respekt vor dem was deine Eltern schaffen haben und das war großartig und dass was jetzt dann geworden ist und was du noch mal die nächsten zwanzig Jahre weiter führen wirst.
00:18:37: Du findest sehr ansprechend dargestellt.
00:18:40: Du hast gesagt, das Loslassen und Übernehmen zusammengehören quasi wie so eine Mobile.
00:18:46: Wenn man an der einen Seite zieht, passiert an der anderen was?
00:18:50: Diese Mobile, die man den Kindern übers Bett hängt.
00:18:52: Wie war das bei euch und was waren deine Learnings aus diesem Prozess?
00:18:55: Ich
00:18:55: sage immer Gummiband aber es ist im Prinzip das gleiche weil es halt zusammenhängt und aufeinander reagiert.
00:19:00: und mir ist das bewusst geworden.
00:19:02: Ich hatte erzählt, dass ich da eben so rund um zwei tausend neunzehn zwanzig das sich da so gemerkt hat.
00:19:08: Das fühlt sich einfach überhaupt nicht gut an.
00:19:10: Also ich war wirklich in der Frage, dass dich nicht wusst ob das ist was ich machen möchte in meinem Leben oder eigentlich wirklich gerade nur aus einem Familienverpflichtung heraus tue.
00:19:21: und diesen Knoten haben wir eben dann angeguckt und versucht aufzudröseln.
00:19:25: Und ein Punkt war natürlich, Mama Papa lassen nicht los!
00:19:28: So die mischen sich dann einen an Stellen wo ich denke nie, mische ich doch das bitte nicht ein.
00:19:32: macht das hier schon.
00:19:33: traut mir das doch mal zu.
00:19:35: Ich war eine relativ lange Zeit in dieser Vorwurfshaltung meinen Eltern gegenüber lasst doch mal los oder traute mich noch einmal zu und habe das Problem quasi dahin geschoben und gesagt ihr müsst es doch mal ändern.
00:19:49: Für mich ist dann irgendwann bewusst geworden, ich bin auch Teil dieses Gummibandes.
00:19:52: Wenn ich zeige und selbstbewusst reingehe und sage Ich möchte es jetzt so gestalten, ich möchte das übernehmen Und ich will diese Verantwortung und ich gehe einfach auch rein in diese Themen Dann können meine Eltern auch mehr loslassen.
00:20:04: Das heißt die sehen alles klar, der ist wirklich überzeugt was sie da tut Die ist mit sich klar, die geht in die Dinge rein kann das Vertrauen auch aufgebaut werden, an der Stelle einfach mal die Tochter machen zu lassen.
00:20:18: Und so war es bei uns, dass ich einfach Dinge ändern musste, auch kommunikativ mit meinen Eltern gegenüber, wo ich gesagt habe was auf, ich bin jetzt hier gerade in der Rolle so und so bei euch am Tisch.
00:20:27: Ich möchte jetzt gerne über diese Themen reden.
00:20:29: da und da möchte ich hin und dann hab' ich gemerkt, das war jetzt nicht ein Gespräch aber ich hab' gemerkt über so einen halben Jahr, dass meine Eltern sehr schnell dahin kamen, dass sie loslassen konnten oder viel mehr loslassen konnte als vorher.
00:20:40: Das fand ich durchaus... Schön zu sehen, weil am Ende kann ich die ja eh nicht ändern.
00:20:44: Ich kann ja nur mich ändern und meinen handeln Und das fühlt sich natürlich auch gleich irgendwie viel selbst wirksamer an wenn ich dann auch an mir arbeite aber auch in die Kommunikation den Eltern gegenüber sehr viel klarer in der kommunikation.
00:21:01: kurz bevor es weitergeht In diesem podcast hörst du mich.
00:21:05: zwischen den folgen schreibe ich mittwochs um sieben Uhr eine email ein gedanke Kein Marketinglärm, keine Tooliste zum Abhaken.
00:21:15: Sondern das was es nicht in die Folge geschafft hat!
00:21:19: Eine Beobachtung eine Frage manchmal ein Werkzeug für deine Architektur.
00:21:24: Gefällt es dir nicht?
00:21:25: Meldest du dich mit einem Klick wieder ab auf lioberheinsler.de.
00:21:31: schrägstrich newsletter.
00:21:33: Wir sprechen uns in deinem Postfach Eine Gesellschafteebene.
00:21:40: Du hast noch zwei jüngere Geschwister, die sind Mitgesellschafter.
00:21:44: Ist das hilfreich?
00:21:45: Ist das für dich eher anstrengend?
00:21:47: Welche Funktion haben Sie?
00:21:49: Wie arbeitet ihr zusammen?
00:21:51: Ich kenne viele Menschen, die da komisch gucken und sagen, warum macht sie das so?
00:21:55: Für mich ist das absolut unproblematisch, ich sag's wie es ist.
00:21:58: Weil für mich ist die Ebene gesellschaftenfolgende meine Geschwisters genauso wie ich.
00:22:03: ein Anricht daraus zu sagen dass was meine Eltern aufgebaut haben zu bekommen in die nächste Generation, also zu erben oder verschenkt zu bekommen.
00:22:10: Oder wie auch immer wir es nennen wollen.
00:22:12: Meine Eltern leben noch, das heißt sie sind auch noch auf der Ebene mit involviert und wir sind da zu fünft.
00:22:18: Und... Das ist total legitim!
00:22:20: Gleichzeitig bin ich eben die, die die operative Verantwortung mithat und die natürlich diese Gestaltungsverantwortung primär hat weil ich in diesem Kontext ja drinnen stecke.
00:22:30: Meine Geschwister sind in völlig anderen beruflichen Welten unterwegs eher mit Software und Personal nichts zu tun.
00:22:36: Das heißt, die Frage, wo entwickelt sich das Unternehmen hin?
00:22:39: Welche Geschäftsmodelle greifen wir auf und wo werden wir innovativ liegen bei mir ganz klar.
00:22:45: Aber auf der Ebene was machen wir aus dem Konstrukt da Vinci?
00:22:50: oder unsere Holding heißt Delphi aber in diesem Konstrukt was macht ihr daraus?
00:22:54: Was ist das, was wir so in der Essenz bewahren oder weiterführungswert finden auch für uns?
00:23:00: Und ich habe meine Geschwister aus gutem Grund auch ein Interesse dran.
00:23:04: Das finde ich total legitim!
00:23:05: Wie lösen wir das?
00:23:06: Wir haben ganz nochmal eine Gesellschaft der Versammlung, wo meine Geschwestern mit am Tisch sitzen, wo ich aus dem Business berichte und wo wir uns diese Fragen stellen.
00:23:15: werden sie dann auf den Tisch liegen?
00:23:16: ist gar nicht so auf der Fall.
00:23:17: aber es kommt natürlich in und wieder vor und gleichzeitig lassen die mir wahnsinnig viel Freiraum und ich glaube dass ist das Vertrauensverhältnis unter Geschwisters und Familien muss man einfach auch fairerweise sagen Sie lassen mir wahnsinnig viel Freiraum und schenken mir einen ganz großen Vertrauensvorschuss, dass ich das auch in ihrem Sinne mitgestalten.
00:23:36: Deswegen ist es
00:23:37: wahnsinnigt.
00:23:38: unkonflikt her also langweilig das klingt aber ich fühle mich absolut frei obwohl ich natürlich nicht ganz frei bin aber ich finde mich absolut freien selbstbestimmt und kann mit denen da über die Fragen die sie mit betreffen gut diskutieren.
00:23:52: Okay.
00:23:53: Und ihr trefft euch ein, zwei Mal im Jahr außerhalb des Kindergeburtstags oder des Familienfestes?
00:24:01: Wie macht ihr das ganz praktisch?
00:24:03: Ja also wir haben früher Küchentisch-Diskussionen gehabt wie viele glaube ich das kennen in so den kleineren Familienunternehmen und wir versuchen mittlerweile so dass wir zumindest bei einmal einem Jahr rausgehen und uns durchaus auch mal einen Konferenzraum angemietet haben oder zumindest einen Ort suchen was er eben nicht so familiär geprägt ist.
00:24:23: Genau, dann besprechen wir die Themen, die anliegen.
00:24:26: Das können Investitionen sein, die zum Beispiel jenseits der operativen Geschäftsfelde heute sind.
00:24:31: Es kann auch Fragen sein von was müssen wir eh gesellschaftsvertraglich und so weiter alles noch so regeln?
00:24:38: Also solche Aspekte das besprechen.
00:24:43: Du selber bist ja reingestolpert ins Unternehmen und aus deinen Erfahrungen heraus sagst du, ich in der nächsten Generation mache ich was anderes.
00:24:51: Du hast zwei Kinder noch im Grundschulalter.
00:24:54: Was
00:24:54: machst du anders?
00:24:55: Was hast du dir vorgenommen?
00:24:57: Was stellst du dir hervor?
00:24:59: Ja
00:24:59: also ich habe gesagt, ich bin gleich nach der Schulunternehmen und das hat auch Vorteile.
00:25:05: Das war eine tolle Erfahrung für mich.
00:25:07: Ich finde es aber richtig gut, wenn meine Kinder erst mal woanders eigene berufliche Erfahrungen sammeln dürfen.
00:25:12: Also ob die nun studieren wollen oder Handelsausbildung machen das ist mir auch wirklich absolut frei weil ich einfach möchte dass sie einen Blick entwickeln können für wohligen meinen Interessen.
00:25:21: was gefällt mir?
00:25:22: Was mag ich nicht?
00:25:22: Was sagt mir zu inhaltlich aber auch von der Art zu arbeiten?
00:25:25: ja und eine eigene Interessenslagen her Das bin ich schon wertvoll.
00:25:30: Und bei mir war's so, dass ich dadurch dass ich einfach operativ reingerutscht bin.
00:25:35: hat sich diese Frage willst du übernehmen?
00:25:38: Ich weiß nicht, ob die... ich glaube, die haben wir nie gestellt.
00:25:40: Die existierte bei uns gar nicht so, sondern es war einfach implizit irgendwie da aber nicht ausgesprochen und weil es nicht aus gesprochen war, war's halt auch nicht irgendwie gestaltet im Sinne von Hingesetzplanen gemacht oder an Bedingungen definiert oder oder Sondern ist eben passiert Und das würde ich meinen Kindern anders machen.
00:26:00: also was genau aussieht, aber ich würde gerne zu einem Zeitpunkt dann eben gucken.
00:26:05: Den wirklich dieses Thema Nachfolge erklären und reißen und ihn auch mit ihnen besprechen.
00:26:10: ist das etwas, was sie sich vorstellen können?
00:26:12: Was sind auf Bedingungen die Sie haben möchten dafür oder brauchen?
00:26:15: Was in Randbedingung, die Ihnen wichtig wären?
00:26:18: Und ich würde mir auf jeden Fall eine Begleitung von Außensuchen für den Prozess.
00:26:21: Also da bin ich ganz klar weil es muss jemand von außen diese Dynamiken, die in der Familie über Jahrzehnte eingeübt sind einfach challenging und mal an die Oberfläche holen, die man selber ja nicht mehr sieht.
00:26:34: Weil natürlich bin ich für meine Kinder primär erst einmal die Mutter und kann manchmal ganz toll sein, manchmal wahnsinnig nervig Und das ist dann so ein eingespielte Kommunikationsmuster und da finde ich es absolut wichtig, dass da jemand von draußen mit drauf guckt und das an die Überfläche bringt.
00:26:50: Aber ich würde eben den Prozess Nachfolge selber benennen, früh benennen und versuchen sehr bewusst zu gestalten Unter Berücksichtigung der Interessen von mir natürlich, aber eben genauso für den Kindern.
00:27:03: Nina und es wird ja.
00:27:04: wenn deine Geschwister mitgesellschaften sind ist auch dann die Frage was ist mit deren nächster Generation?
00:27:11: Das ist ja dann auch nochmal.
00:27:14: Ja eure Firma heißt Da Vinci.
00:27:17: Wie kommt der Name denn?
00:27:19: hast du ja übernommen?
00:27:20: Den haben deine Eltern sich ausgedacht.
00:27:25: wie kam's zu dem Namen?
00:27:26: Genau, das ist auch so ein Küchentischprodukt.
00:27:29: Wie es halt dann so oft ist.
00:27:30: Der Name ist nicht durch einen Markenprozess entstanden sondern im Küchendisch durch eine Idee.
00:27:34: Also fairerweise, das Building heißt heute noch Delphi und unsere Firma hieß damals auch noch Delfie Und das Produkt was wir primär bis heute vermarkten ist eine Suite für das Thema Mitarbeitergewinnung Hiring würde man auf neudeutsch sagen und Onboarding also alles was passiert um Mitarbeitern zu daneben zu bekommen.
00:27:55: Und als wir dieses Produkt entwickelt haben, das war Anfang der zwei Tausende.
00:27:58: Davor haben andere Geschäftswelter auch schon gehabt die Mission des Produkts war einfach so einfach wie möglich und so genial wie möglich zu sein.
00:28:07: und dieses Genial und Einfach Das war das Zusammenspiel dieser Adjektive.
00:28:12: Das führte dann eben dazu dass sozusagen Brainstorming am Küchentisch verschiedene Namen durch die Gegend flogen.
00:28:19: und da unsere Produkte immer mit de anfangen ließen, weil Delphi die Firma hieß und die Produkte haben immer mit einem D begonnen ist dann da Vinci um die Ecke geflogen.
00:28:29: Das ist die Story dahinter und gleichzeitig ist das echt ein schöner Anspruch, wenn man sich mit Da Vinci beschäftigt stecken da ganz viele auch innovative Perspektiven drin oder auch so Inspiration aus der Natur und so und ich finde schon da steckt schon auch viel Geist drin den man immer mal wieder versuchen kann sich auch bewusst zu machen Einfach auch der Winschi genannt, wie das Produkt.
00:28:49: Also es dann quasi so auch so entstanden und dass ist das was wir heute als Marke aber primär nach außen tragen.
00:28:54: Man kann über die Webseite aber eben auch über LinkedIn mit dir Kontakt aufnehmen.
00:29:03: Was weiteres interessiert einfach dir eine kurze Nachricht schreiben oder gibt es einen besonderen Weg den du bevorzugst?
00:29:09: Ich freue mich total.
00:29:10: lieber Austausch und Nachricht von euch und genau einfach auf LinkedIn.
00:29:14: Schickt mir da gerne Nachricht.
00:29:15: So von meiner Seite sind jetzt die wichtigsten Dinge, habe ich gefragt.
00:29:19: Gibt es von dir noch etwas wo du sagst das ist mir ganz wichtig?
00:29:22: Das will ich auf jeden Fall noch loswerden.
00:29:25: Gerne!
00:29:26: Nee ja also danke an dich erst mal für diesen Raum heute und generell auch für das Thema oder nebens Nachfolge durch Frauen weil ich das ganz wertvoll finde.
00:29:35: Ich muss gar nicht thematisieren das wissen wir glaube ich hier alle dass wir Nachfolgethema in Deutschland haben Und händeringend Nachfolger und Nachfolgarinnen brauchen dass es einfach dafür Räume gibt, in denen wir darüber sprechen können.
00:29:46: Dass das ehrlicherweise einen wirklichen wahnsinnig anstrengender und vordernder Prozess ist aber auch ein ganz erfüllender sein kann.
00:29:54: nicht für jeden und jeder darf seinen Weg finden.
00:29:56: Aber ich kann nur für mich sprechen.
00:29:58: Das ist der absolut großartigste Aufgabe der Welt.
00:30:01: Für mich kann man nichts anderes vorstellen Und die gibt mir so viel Sinnhaftigkeit in meinem Leben dass ich einfach wünschte, dass viele jüngere Menschen in Familien von Unternehmern das erleben dürfen und vielleicht irgendwann sagen, ich probiere es mal.
00:30:15: Ich gucke mal ob das was für mich ist.
00:30:16: Das wäre ganz toll!
00:30:18: Insofern danke, dass die Räume öffnen mit Menschen, die da quasi erzählen dürfen, was da so im Detail drin steckt.
00:30:26: Nina, ganz herzlichen Dank.
00:30:28: Es war mir eine Freude ein Vergnügen, dir Fragen stellen zu dürfen selbstverständlich.
00:30:35: Ich danke dir für deine Zeit und dass du bereit warst, ja auch über die eigene Familie zu sprechen ist ja ein kniffliges Thema aber schön.
00:30:44: ich danke von Herzen alles Gute dir Grüße in den Norden.
00:30:48: bis dann tschau.
00:30:51: das war die heutige Folge.
00:30:53: Alle Infos findest du in den Show Notes.
00:30:56: Und wenn Du nach dieser Folge wissen willst, wo Du eigentlich stehst, mach Den Eigentümerinnen-Check!
00:31:03: Zehn Fragen, fünf Minuten eine ehrliche Antwort?
00:31:07: Ist Dein Business ein echtes Esset oder besitzt es noch Dich?
00:31:12: Kostenfrei auf liobeheinsler.de.
00:31:15: Schrägstrich Check.
00:31:17: Eine letzte Sache Wenn diese Folge etwas in Bewegung gebracht hat Oder wenn dir etwas gefehlt hat,
00:31:24: dann schreib
00:31:25: mir eine kurze E-Mail genügt.
00:31:27: Meine Adresse steht in den Shownotes.
00:31:30: Ich lese jede Nachricht selbst – auch wenn die Antwort manchmal ein paar Tage braucht!
00:31:36: Und wenn du beim nächsten Mal wieder dabei sein willst, abonniere den Podcast.
00:31:40: Dann ist der nächste Folge automatisch da.
00:31:43: Bis dahin Bau weiter an deinem Unternehmen das ohne dich läuft.
00:31:47: Wir hören uns.
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